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Jürgen Maurer nimmt am Jungfrau-Marathon in der Schweiz teil

Am 06.09.2026 nahm Jürgen Maurer am Jungfrau-Marathon teil, der einer der größten und bekanntesten Berg-Marathons ist. Fast alle 4.000 Startplätze waren am ersten Anmeldetag schon ausgebucht. Jürgen gehörte zu den glücklichen Startern, die aus vielen Nationen kamen, sogar aus Asien und den USA. 

Gestartet wurde ab 8:30 Uhr in mehreren Blöcken. Die erste Streckenhälfte führte zunächst durch Interlaken, am Brienzer See entlang und dann ins Lauterbrunnen-Tal hinein, meistens am Wildbach Lüstine entlang und nur mit sanftem Anstieg. Hinter Lauterbrunnen war die Hälfte geschafft und Jürgen hatte die Halbmarathon-Marke mit 1:51 geschafft. Hierbei wurde er 2 Minuten lang an einer Bahnschranke wegen einen durchfahrenden Zug aufgehalten. 

Danach ging es kurz wieder talabwärts und ab Kilometer 25 dann stramm den Berg hoch nach Wengen, wo der erste große Anstieg lag. In den Bergdörfern sorgten etliche Touristen für gute Stimmung. Bis Kilometer 39 war alles noch relativ angenehm zum Laufen bzw. die steilen Passagen schnell zum Gehen. Dann folgten aber auf den letzten 3 Kilometern ein extrem steiler Anstieg, eine Gletschermoräne hoch mit 500 Höhenmeter. Das war sehr herausfordernd und die Höhenluft machte Jürgen sehr zu schaffen. Er befürchtete schon, dass es mit seiner Zielzeit unter 5 Stunden eng werden könnte. Glücklicherweise war das Ziel am Eigergletscher aber gleich darauf in Sichtweite und er konnte die Ziellinie passieren und sich die Finisher-Medaille umhängen lassen. 

Jürgen hatte eine Zielzeit von 4:42:33! Damit erreichte er den 36. Platz in seiner Altersklasse M50 von 346 und Gesamtplatz 379 von knapp 4.000 Gestarteten und hochzufrieden. 10 % der Startenden sind nicht angekommen oder haben die Cut-off-Zeiten nicht geschafft. 

Auf der Strecke ergaben sich grandiose Aussichten auf die Bergwelt, Wasserfälle, Wildbäche, urige Bergdörfer und das sog. Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau und weitere Viertausender. Und das alles bei gutem Wetter – überwiegend bewölkt und wenig Sonne.

Nach der Zielverpflegung ging es mit der Gondel hinunter nach Grindelwald, wo Duschen und Gepäckrückgabe und Siegerehrungen warteten. Die ganze Veranstaltung war absolut perfekt organisiert, auch die Logistik und die Pasta-Party. Für Jürgen war der Jungfrau-Marathon ein echtes Highlight und für viele Wochen und Monate hartes und intensives Training, oft bei Hitzetagen, wurde er mit der ordentlichen Finisher-Zeit und dem Genuss dieses grandiosen Laufes belohnt.